Rückblick
Die Spur führt nach Berlin, Frantisek Cap, 1952
Kleiner Säulensaalder der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin-Mitte, Breite Straße 36
Der Film spielt in der noch ungeteilten Stadt unter Viermächte-Verwaltung. Die Polizei versucht einer Geldfälscher-Bande auf die Spur zu kommen. Die Geschichte beginnt mit einem kaltblütigen Mord auf dem Funkturm, gefolgt von einer wilden Verfolgungsfahrt durch die West-Berliner City. Beeindruckende Sequenzen aus West-Berlin und dem noch in Trümmern liegenden Tiergartenviertel werden gezeigt.
Dramatischer Höhepunkt ist das Finale in den Katakomben der Reichstagruine, für das die Filmgesellschaft CCC von Artur Brauner eine Drehgenehmigung bekam. Unser neues Vortragsformat soll einmal im Quartal stattfinden und sich besonders an filminteressierte Mitglieder wenden. Beachten Sie dazu auch den Artikel in diesem Mitteilungsheft.
In gemütlicher Atmosphäre werden Claudia Melisch und Lothar Semmel die Filme vorstellen und ausgewählte Szenen moderieren. Wir wollen mit den Teilnehmern diskutieren und die Film-Präsentation mit einem gemeinsamen Meinungs-Austausch abschließen.
Da die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Semmel@DieGeschichteBerlins.de
Berliner U-Bahn-Museum
Ehemaliges Stellwerk Olympia-Stadion, 14053 Berlin, Rossitter Weg 1
Das ehemalige Stellwerk Olympia-Stadion war von 1931 bis 1983 das größte seiner Bauart in Europa. Dort wird heute die Berliner U-Bahn-Geschichte unter anderem mit Fahrscheinautomaten, historischer Dienstkleidung und U-Bahn-Netzplänen dokumentiert. Die Sammlung konzentriert sich auf technische Einrichtungen des U-Bahnbetriebs, welche alle noch funktionstüchtig sind. Max. 20 Personen. Gebühr: 3,50 € p. P. Anmeldung bei Dirk Pinnow per Mail dirk@pinnow.com erbeten.
Vortrag und Neujahrsempfang 2025
„Berlin und seine jüngsten Wissenschaftsbauten“, Lichtbildervortrag von Dr.
Christoph Rauhut, Direktor des Landesdenkmalamts und Landeskonservator.
Festsaal des Berliner Rathauses, 10178 Berlin, Rathausstraße 15
An diesem Abend stellen wir auch den Preisträger unseres Wissenschaftspreises des Jahres 2024 vor und feiern abschließend unser 160. Vereinsjubiläum mit einem Umtrunk im Wappensaal des Berliner Rathauses. Am 28. Januar 1865 wurde der Verein für die Geschichte Berlins gegründet! Den musikalischen Rahmen übernimmt die Konzertpianistin Eleonora Kotlibulatova.
Adventsfeier des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865
Hotel Novotel Am Tiergarten, 10623 Berlin, Str. des 17. Juni 106-108
Die Cocktailkultur in Berlin kann auf eine lange und spannende Geschichte zurückblicken. Wir erfahren, wie der Cocktail im 19. Jahrhundert die Stadt eroberte, und hören von der großen Blütezeit der Bars in den 1920er- und 1930er-Jahren.
Anmeldung durch Überweisung von 44,50 € pro Person auf das Vereinskonto (Bankverbindung: Sparkasse Berlin, IBAN DE06 1005 0000 0190 4487 76 BIC BELADEBEXXX) mit dem Stichwort ‚Adventsfeier‘.
Uns erwartet nach einem Cocktail-Empfang - wahlweise mit oder ohne Alkohol - ein weihnachtliches Buffet mit Suppe, zweierlei Vorspeisen, drei alternativen Hauptgängen einschließlich Gans, zweierlei Dessertvariationen und Obst.
Fragiles Erbe. Schutz und Erhaltung im Anthropozän
Eine Veranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Nicolaihaus Berlin, 10178 Berlin, Brüderstr. 13
Die Geschichte des Robert Koch-Instituts mit einem besonderen Fokus auf jüdische Forscherpersönlichkeiten
Museum im Robert Koch-Institut, 13353 Berlin, Nordufer 20
Das RKI wurde als Königlich Preußisches Institut für Infektionskrankheiten 1891 gegründet. Später wurde es nach seinem ersten Leiter, dem Bakteriologen und Nobelpreisträger Robert Koch (1843-1910) benannt. Als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Gesundheitsministeriums spielte das RKI zuletzt während der Corona-Pandemie eine zentrale Rolle. Unser Vereinsmitglied und Museumsleiter Dr. Benjamin Kuntz lädt uns zu einem Vortrag über die Geschichte des Instituts in den historischen RKI-Hörsaal ein, wobei er insbesondere auf die Verdienste und Schicksale jüdischer Forscherinnen und Forscher vor dem Nationalsozialismus eingehen wird. Anschließend ist eine Besichtigung des Museums und des Koch-Mausoleums möglich.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Der Zugang zum Hörsaal ist leider nicht barrierefrei. Um eine Anmeldung per Mail an b.kuntz@rki.de wird gebeten.
Bitte beachten Sie die in unserem aktuellen Heft abgedruckte Rezension zum kürzlich erschienen Buch von Dr. Benjamin Kuntz!
Besuch im Mitte Museum
Mitte Museum, 13357 Berlin, Pankstraße 47
Im Mittelpunkt der Museumsarbeit stehen die Erforschung und Darstellung der Heimatgeschichte des Bezirks Mitte. Gesammelt und ausgestellt werden Objekte der Berliner Alltagskultur sowie für die Heimatgeschichte relevante Objekte und Dokumente. Das Museum ist in einem der ältesten erhaltenen Berliner Schulbauten von 1865/66 untergebracht! Vgl. dazu den Beitrag von Jonas Hartmann und Sigrid Schulze „Papier ist geduldig“ im Heft 4/2023 unserer Mitteilungen, S. 613-619.
Theater in Berlin. Von der Reichsgründung 1871 bis zur Gegenwart
Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 10178 Berlin, Breite Straße 36
Wir werfen einen Blick zurück auf die schöpferische und dramatische Vergangenheit des Berliner Theaters und halten uns dabei an das Motto des berühmten Theaterkritikers Friedrich Luft: „Die Rettung des Theaters ist das Theater.“
Eintritt frei, Gäste willkommen!
Stahl, Abstraktion und Kinetik - Bildwerke der Nachkriegsmoderne im Berliner Stadtbild
Eine Veranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Nicolaihaus Berlin, 10178 Berlin, Brüderstr. 13
Der Neptunbrunnen von Reinhold Begas in Berlin
12. Veranstaltung der Vortragsreihe der Gesellschaft Berliner Schloss e. V. mit Jürgen Klebs.
Rathaus Schöneberg, 10825 Berlin, John-F.-Kennedy-Platz
Jürgen Klebs ist langjähriger Vorsitzender der Freunde der Antike auf der Museumsinsel e. V. und der Schadow Gesellschaft Berlin e. V.
Moderation: Dr. Guido Hinterkeuser. Die Veranstaltung findet im Rathaus Schöneberg, 1. OG, Kennedy-Saal (U4 Rathaus Schöneberg) statt.